Was passiert bei einer rolligen Katze?

Eine Katze frisst während ihrer Rolligkeit sehr wenig bis gar nichts, das ist ganz normal. Zusätzlich wird ihr Verhalten etwas aggressiver und sie versucht zwanghaft zu allem, was sich bewegt, Nähe aufzubauen. Das Verhalten auf biologischer Grundlage stammt von der Eizelle, denn diese stößt die Ausschüttung des Sexualhormons Östrogen im Blut an. Kater können diese Veränderung bei der Katze kilometerweit riechen und versuchen ebenfalls zwanghaft zur Katze zu kommen um ihr Paarungsverhalten zu verfolgen. Die Eizelle sorgt durch Krämpfe dafür, dass die Katze gezwungen wird zu schreien (nach Katern). Begleitet wird das Ganze von vaginalem Ausfluss, was ganz normal ist. Wird die Katze während ihrer Rolligkeit nicht befruchtet (ab dem dritten Tag ist die Rolligkeit im vollen Gange), bleibt die Eizelle vorhanden, schüttet weniger Hormone aus und es bildet sich außerdem eine Zyste. Bei der nächsten Rolligkeit kommt eine Eizelle dazu und der Vorgang wiederholt sich von vorn. Lässt man die Rolligkeit zu oft passieren, kommt es, auf Grund der Zysten und vielen Eizellen, zu einer Dauerrolligkeit bei der Katze und kann außerdem schwere gesundheitliche Folgen haben.

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Es beruhigt eine rollige Katze auf angenehme Weise und kann die Symptome der Rolligkeit lindern. Nach der Rolligkeit, kann man sich dann um die Kastration der Katze kümmern. Es beruhigt die Katze aber auch grundsätzlich und hat einen positiven Lebenseffekt auf die Katze. Grade bei stressigen Situationen wie einem Umzug oder einer Autofahrt ist es sehr gut. Es stärkt außerdem das Immunsystem.

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Der richtige Deckkater

Ein Kater ist mit 8 bis 10 Monaten geschlechtsreif und kann andere Katzen decken. Er kann also mit der Geschlechtsreife zum Deckkater werden. Man sollte sich früh genug überlegen, ob der Kater als Deckkater zum Einsatz kommen soll oder kastriert wird. Kater können Katzen, dank deren Pheromonen, über viele Kilometer wittern. Sollten mehrere Deckkater an der selben Katze interessiert sein, kommt es zu einem Machtkampf. Der Gewinner hat dann das große Glück, seine starken Gene weiterzugeben. Der Kater beißt sich beim Deckakt im Nacken der Katze fest und legt sich über sie. Der Penis des Kater hat kleine Widerhaken, wodurch die Katze Schmerzen hat und versucht den Kater loszuwerden. Der Deckkater braucht allerdings nicht lange und der Deckakt endet schneller als er begonnen hat.

Katze decken

Für die Schwangerschaft, für den Deckungsakt und für das Austragen der Kitten ist es enorm wichtig, dass die trächtige Katze gesund ist. Sie braucht beim Austragen sehr viel Kraft, Ausdauer und es kann sie bis an den Rand der Erschöpfung treiben. Dabei hilft es den Tieren wichtige Vitamine zu zuführen. Mithilfe sogenannter Vitamin Pasten ist das zum Glück ganz einfach möglich:

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Diese Vitaminpaste ist auch allgemein sehr lecker und gesund für Katzen. Es kann daher prima in der Alltag als Leckerli integriert werden.

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Katzen Schwangerschaft
Eine Katze sollte bei der Geburt nicht unnötig gestresst werden.
Eigentlich macht die Katze alles allein, aber man sollte dennoch auf eine Komplikation vorbereitet sein. Wenn die Kitten nicht bis zum 67. Tag auf die Welt kommen, sollte man Rücksprache mit dem Tierarzt halten.
Katzenfamilie

Damit die Kitten sich in der ersten Zeit in der Wohnung nicht verletzen oder sich in der Wohnung verirren kann man auf ein kleines Indoorgehege zurück greifen. Damit bleiben die Kitten an Ort und Stelle, haben genug Platz um zu spielen und die Katzemutter kann über den niedrigen Zaun immer noch zu ihren Kindern.

Katzengehege

Ein kurzes Video darüber, wo die Katzen herkommen

Zur Sexualität bei Katzen

Auch wenn es oft nicht so aussieht, hat die Katze die Qual der Wahl ihres Partners. Es muss natürlich die entsprechende Auswahl vorhanden sein, ansonsten überwiegt der Fortpflanzungstrieb und der Kater der vorhanden ist wird als Deckkater akzeptiert. Ein Kater muss allerdings erst um die Gunst der Katze kämpfen bevor ran darf, daher zieht sich der eigentliche Deckungsakt oft in die Länge.

Eine Katze rollt durchs Jahr

Eine Katze, die die Möglichkeit hat den Freigang zu genießen wird in der Regel zwei mal im Jahr rollig. Wird sie während der Rolligkeit nicht gedeckt kann es passieren, dass der ganze Prozess schon in drei Wochen von vorne los geht. Sollte man vorhaben die Katze zu Kastieren bietet es sich an bereits während der Rolligkeit einen Termin beim Tierarzt zu machen.

Die Rolligkeit ist abhängig vom Tageslicht, das heißt Wohnungskatzen sind können zu jeder Jahreszeit rollig werden, wenn sie täglich bis zu 14 Stunden Licht abbekommen. Genauso spielen Temperaturunterschiede eine Rolle. Eine Wohnungskatze hat für gewöhnlich über das ganze Jahr ein gleichbleibendes Klimaumfeld und weiß somit nicht um welche Jahreszeit es sich handelt. Wechseljahre kennen Katzen ebenfalls nicht, daher können sie auch im hohen Alter noch Kitten werfen.

Katzen werden im Schnitt 10 -15 Jahre alt. Wohnungskatzen haben im vergleich zu Freigängern die besten Altersaussichten.

Katze rollig

Bei Katzen könnte man ausnahmsweise mal die Männchen als frühreif bezeichnen. Bereits sehr früh üben sie sich unbewusst an ihren Geschwistern im Nackengriff (Später um die Katze beim Deckungsakt festzuhalten).Die Geschlechtsreife erhalten Kater mit 8 -10 Monaten allerdings erst später als Katzen (6-10 Monate). Zwischen Kitten ist der Nackengriff und das Besteigen nur Spielerei und endet oft in Rangeleien. Ab dem zweiten Monat entwickeln sich bei Katern dann auch die Fortpflanzungsorgane. Auf der Penisspitze bilden sich zwischen 100 und 200 verhornte Papillen, die wie Widerhaken funktionieren um sich in der Katze festzusetzen. Der Deckungsakt kann mit diesen Widerhaken nicht so leicht abgebrochen werden und es werden so Samenreste vorheriger Liebhaber ausgeschabt.

Die Entwicklung nimmt Fahrt auf

Ab dem vierten Monat bildet sich dann auch das entsprechende Sexualhormon Testosteron. Ab dem 5. Monat (frühreif) ist der Kater dann allmählich bereit sich fortzupflanzen. Ab 8 Monaten wird es dann meistens ernst ( auch um die Besitzer). Der Kater fängt an sein Revier zu markieren und seine Umgebung mit einem unvergleichen Duft zu umhüllen. Wenn es ein Freigängerkater ist, dann wird er anfangen auf „Reisen“ zu gehen. Er wird sich sehr weit von seinem Zuhause entfernen um seinem Fortpflanzungstrieb nachzugehen. Diese „Reise“ birgt auch viele Risiken, da sich Kater genauso wie Katzen auch mal verletzen können oder über eine vielbefahrene Straße gehen. Ob man seinen Kater kastriert sollte also früh entschieden werden, denn durch die Kastration verringert sich auch das Einzugsgebiet in dem er herum streunert.

Kater beim Decken

Wenn ein Kater einer Katze erfolgreich seine Stärke und guten Gene präsentiert hat umschleicht er seine gewählte Katze und fängt an ihr „schöne Augen“ zu machen. Er nähert sich immer mehr bis er recht schnell auf die Katze steigt und sich im Nacken festbeißt (wie in jungen Jahren geübt). Der Körper des Katers verkrampft genauso wie das der Katze. Die Stimmung ist zu diesem Zeitpunkt bereits sehr angespannt, da die Katze beim Einführen des Penis starke Schmerzen hat. Es für keinen der beiden ein schönes Zusammenspiel, sie folgen dabei lediglich ihrem Fortpflanzungstrieb. Der Deckungsakt geht bei erfolgreichem Einführen recht schnell und wird leider öfter als einmal vollzogen um die Sicherheit der Befruchtung zu erhöhen. Nach dem Akt verhalten sich die Katzen meist wieder normal als wäre nie etwas gewesen. Kater können noch dazu das ganze Jahr decken.

Kater rollig

Wenn man eine Freigängerkatze hat so muss man damit rechnen, dass sie während ihrer Rolligkeit von einem streunenden Kater gedeckt und befruchtet wird. Man muss sich also damit auseinander setzen, was man mit den daraus reslutierenden Kitten macht. Außerdem kann sich die Katze viele Geschlechtskranheiten einfangen. Es gibt zudem noch das Risiko von einer Eierstockerkrankung sowie der Gebärmutter.

Wird eine rollige Katze nicht gedeckt so kann eine Dauerrolligkeit entstehen (das würde denke ich niemand aushalten). Die Dauerrolligkeit entsteht dadurch dass die unbefruchteten Eizellen sich zu Zysten zurückbilden und weiter Hormone aussenden. Gibt es dann zu viele Zysten entsteht diese Dauerrolligkeit.
Das Ganze ist im Nachfolgenden nochmal erklärt (auch zu Katern).

Fragen zum Decken einer Katze

Der Deckakt ansich ist mit dem richtigen Kater sehr schnell vorbei. Wenn der Kater allerdings noch nicht so viel Erfahrung hat, dann kann das auch schonmal etwas länger dauern. Es ist allerdings nicht mit einem Mal getan. Es kommt noch darauf an, wie hoch der Haushalt des Luteinisierungshormon ist ( dieses sorgt dafür, dass der Eisprung stattfindet). Man sollte den Katzen 2 Stunden am Tag für das Decken lassen ( sie werden dann oft in einem engeren Raum gehalten), danach ist der LH-Spiegel meistens hoch genug damit ein Eisprung stattfinden kann. Das macht man dann über 3-4 Tage und man kann sich ziemlich sicher sein, dass die Befruchtung der Katze geklappt hat.

Es können 1-8 Kitten aus einem Wurf kommen, das hängt ganz allein von der Katze ab. Lässt man die Katze zum ersten Mal decken so wird der Wurf meistens nicht so groß (2-3 Kitten). Man sollte bei der Geburt nach Möglichkeit darauf achten, dass genauso viele Plazentas rauskommen wie Kitten geboren werden. Unterscheidet sich die Anzahl sollte man den Tierarzt aufsuchen.

Wenn die Katze wieder rollig wird, kann man sie theoretisch wieder decken lassen. Das kann sogar passieren, während sie noch ihre Kitten groß zieht. Normalerweise beginnt die nächste Rolligkeit 2-3 Wochen nach ihrem Wurf. Die Rückbildung der Gebärmutter dauert allerdings seine Zeit und die Katze muss danach auf jeden Fall erstmal wieder zu Kräften kommen. Während der Geburt hat die Katze oft viel Gewicht verloren und muss erstmal wieder einen geordneten Futterrythmus annehmen. Man sollte daher beim nächsten Decken der Katze definitiv eine größere Pause machen. Im Schnitt kann eine Katze 3 Mal im Jahr werfen ( auch abhängig von der Katzenrasse). Da das viel Stress für die Katze ist würde ich es bei 1-2 Würfen pro Jahr belassen um die Gesundheit der Katze nicht weiter zu belasten. Wenn man seine Katze kennt, dann spürt man auch ob die Katze wirklich bereit ist für den nächsten Wurf.

Man sollte die Katze nicht zu sehr strapazieren

Ja, man sollte eine Katze kastrieren um es kurz zu machen, genauso auch den Kater. Die lange Version, warum man das tun sollte folgt jetzt:

Grade im Frühling lassen Katzenbesitzer ihre Katze decken. Auch die Katze hat Frühlingsgefühle, deshalb kommen in diesem Zeitraum (meistens Ende März bis Anfang Juli) die meisten Katzenbabys zur Welt. Verschiebt man diesen Zeitraum um 3 Monate ist es leider auch die Zeitspanne, in der die Tierheime mit Katzen überhäuft werden.

Die Katzenbesitzer die ihre Katze einmal decken lassen wollen haben oft Gedanken wie:

  • Die Katze soll einmal das Gefühl des Mutterseins erleben.
  • Katzen die einmal geworfen haben sind dann erwachsener.
  • Katzenhalter wollen einmal eine Katzengeburt miterleben.
  • Katzenhalter wollen eine weiterführende Version ihrer Katze.

Es gibt noch viele weitere Gründe, aber keiner dieser Punkte eine Katze decken zu lassen ist gerechtfertigt. Es gibt genug Katzen, es gibt genug die kein Zuhause finden und es kommen jährlich immer noch zu viele Kitten auf die Welt. Man sollte dazu sagen, dass die Katze von eine Schwangerschaft absolut keinen Mehrwert hat, sie unterwirft sich lediglich ihrem Fortpflanzungstrieb. Beim Akt kann sich die Katze noch dazu auch einige Krankheiten einfangen ( zum Beispiel FeLV oder FIV ) oder auch Milben, Parasiten oder anderes was der Deckkater mitbringt.

Tierschutz

Aufgrund der unzähligen Katzenbabys, die jedes Jahr auf die Welt kommen, müssen auch jedes Jahr unzählige Tierheime und Tierschutzorganisationen mit den dort abgegebenen Katzen zurecht kommen. Jedes Jahr werden etwa 130.000 Katzen in deutschen Tierheimen abgegeben und es werden jedes Jahr mehr. Viele Katzen werden auch leider einfach ausgesetzt, weil es doch mehr Aufwand ist als man erwartet hat. Einige Leute denken auch nicht nach, was es heißt sich um einen Katzenwurf zu kümmern. Vor allem muss man die kleinen süßen Kitten auch pflegen und erziehen. Kastration ist also sehr wichtig um sich auch erstmal um die Katzen zu kümmern, die es schon gibt. Genauso sollte man sich sich, bevor man an eine Katze vom Züchter denkt, erstmal bei einem nächst gelegenen Tierheim erkundigen ob dort eine passende Katze ein Zuhause sucht.

Kitten brauchen viel Zeit und Aufmerksamkeit

Der tolle Gedanke an die süßen Kitten ist das eine, woran die meisten aber nicht denken, ist die Arbeit die dahinter steckt. Man muss sehen, dass die Kitten gesund, sicher, beschäftigt, genährt, gepflegt und an Menschen gewöhnt werden. Außerdem muss man dann noch dafür sorgen, dass alle Kitten ein neues Zuhause finden und vorher stubenrein gemacht wurden. Noch dazu sollte man die Kitten, die Zeit nach der Geburt nicht alleine lassen, da sie unter Möbeln verschwinden oder sich verletzen könnten. Das Ganze ist auch nur ein Teil der Arbeit, man muss die Kitten auch an feste Nahrung gewöhnen, an Geräusche, an ein Katzenklo und noch einiges mehr. Wenn die Katze ihre Kitten nicht nährt, dann muss man das selber machen… jede zwei Stunden. Die Nächte kann man sich dann sicherlich vorstellen. Man merkt also, es ist eine sehr große Aufgabe und man sollte nicht nur die kleinen Haustiger im Kopf haben.

Kitten kosten auch

Zu dem ganzen Aufgabenspektakel, welches an einem Decken einer Katze dran hängt, muss man natürlich auch finanziell auf einiges gefasst sein. Alleine die Impfungen haben es in sich mit 50-70 Euro im Schnitt, pro Katze. Man braucht Katzenmilch, Näpfe, Katzenklo’s und vielleicht sogar Absperrungen, damit die kleinen Kitten nicht entwischen. Das Katzenstreu und besonderes Kittenfutter fällt ebenfalls an. Die Katzenbabys sollten auch durchgecheckt werden und das Muttertier sollte sich schon während der Schwangerschaft einen Arztbesuch unterziehen.

Die psychische Belastung der Katzengeburt

Es kann während der Geburt zu einigen Komplikationen kommen, sodass man bei der Geburt eingreifen muss, daher sollte man dabei sein und eine Geburt kann sich gut und gerne 72 Stunden ziehen. Man sollte auch damit rechnen, dass die kleinen mit einer Missbildung auf die Welt kommen und in den nächsten Stunden ein trauriges Ende finden oder gleich leblos auf die Welt kommen. Hat man vorher auch nicht auf eine Blutgruppenunverträglichkeit  geachtet, können Kitten auch nach ein paar Tagen sterben. Wenn die Katze ihre Kitten nicht auf die Welt bekommt, kann man sich auf einen Kaiserschnitt (teuer) gefasst machen. Mit diesem psychischen Stress muss man umgehen können.

Warum sollte man einen Kater kastrieren?

Der Kater kann, wenn er Freigänger ist, jede Katze, die ihm über den Weg läuft decken, denn Kater sind nicht an die Rolligkeit gebunden. Sie können das ganze Jahr also eine Katze nach der anderen decken. Dadurch entstehen unkontrolliert viele Kitten, die wer-weiß-wo aufwachsen und werden vermutlich noch zu Straßenkatzen, von denen es bereits jetzt 2mio. in Deutschland gibt. Deweiteren versprühen sie ihren Duft um ihr Gebiet zu markieren und rollige Katze anzulocken. Der Duft ist sehr penetrant und daher auch für Menschen sehr gut riechbar.

Man merkt, dass das ganze Thema ist nicht so leicht ist und sehr stark umstritten. Die meisten sind gegen die weitere Vermehrung von Katzen und richtet man sich an ein Katzenforum mit dem Anliegen, dass man seine Katze decken lassen möchte, erntet man sehr schnell bösen Widerstand. In vielen Gemeinden wurde bereits die Kastrationspflicht eingeführt und es werden immer mehr.

Mehr zur Kastrationspflicht findet man einmal auf der Seite der PeTA und über die Seite vom Tierschutzbund.

Bei einem Kater: Nein, Kater können aber noch das Verhalten einer sexuellen Aktivität nachahmen.

Bei einer Katze: Nach der Kastration kann eine Rolligkeit auftreten, wenn es noch aktives Eierstockgewebe gibt. Sollte das der Fall, kann der Tierarzt weiterhelfen (Nach-Operation möglich). In der Regel tritt nach der Kastration aber keine Rolligkeit mehr auf.

Nachdem die Kleinen auf die Welt gekommen, sind sie blind und taub. Ihr Geruchssinn hingegen ist sehr gut ausgeprägt und sie können so die Zitzen der Katzenmutter auf 70cm riechen. So wird sichergestellt, dass die kleinen Katzen nicht verhungern. Zwischen dem fünften und siebten Tag machen sie dann aber auch schon die Augen und Ohren auf. Jetzt können die Kitten auch ihre Umgebung richtig wahrnehmen. Es dauert von der Geburt an etwa zwei Wochen bis die kleinen Katzen mit dem laufen und spielen miteinander beginnen. Haben die Kitten es bis zur fünften Woche geschafft, haben sie sich schon einiges von Mutter abgeguckt und beginnen nun auch selbstständig zu handeln und zu essen.

Man sollte die Kitten nicht zu oft von der Mutter trennen, während sie noch im Wachstum sind.

Die Aufgabe des Katzenhalters ist es sicherzustellen, dass jedes Kitten von der Mutter genährt wird und auch kein Kitten vergessen wird. Die kleinen Katzen brauchen viel Energie, Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine. Es gibt für Kitten spezielles Kittenfutter, dieses kommt aber erst zum Einsatz, wenn Kitten unabhängig ihrer Mutter Nahrung aufnehmen können. Da in der ersten Zeit die kleinen Katzen von ihrer Mutter genährt werden, gilt es ihr möglichst nahrhaftes Futter zu geben und auch so viel wie sie braucht. Kitten müssen 4 mal am Tag Flüssigkeit bekommen. Kleine Katzen sollten neben der Muttermilch auch ausreichend Wasser zur Verfügung gestellt bekommen.

Wenn man die Katze decken lassen möchte, sollte man sich vergewissern, dass sie gesund ist und genügend Nährstoffe zu sich nimmt. Auch der Deckkater sollte eine stabile Gesundheit vorweisen. Beide sollten einen gut geführten Impfausweis haben und nach Bedarf, einen Stammbaum. Die Katze geht meist zum Deckkater, da eine fremde Umgebung zum Fortpflanzen anregt. Das gewohnte Futter der Katze sollte entweder mitgegeben werden oder bereits beim Deckkater vorhanden sein. Für das Decken der Katze muss diese 3-4 Tage beim Deckkater verbringen, um eine hohe Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung zu gewährleisten.

Das richtige Alter der Katze zum Decken hängt von der Geschlechtsreife ab und diese wiederum von der Rasse der Katze. Bei einer Katze kann man das gut anhand der Rolligkeit fest machen. Diese tritt zwischen 4-12 Monaten auf. Am längsten brauchen Langhaarkatzen, wo die Rolligkeit im Durchschnitt im 21 Monat auftritt.

Bei einem Kater ist das etwas anders. Dieser wird mit 8-10 Monaten geschlechtsreif. Richtig fähig zum Decken sind sie allerdings erst mit 10 Monaten. Die Geschlechtsreife wird merkbar mit Appetitlosigkeit mit der zunehmenden Neugier an der Umwelt, außerdem wird das Revier markiert mit einem unverkennbaren Geruch.

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