Es ist ein großes Thema und jeder hat eine andere Meinung dazu. Manche Katzenhalter sagen, man soll die Katze rollig werden lassen und andere sagen, man solle vorher bereits die Katze kastrieren oder sterilisieren. Wiederum andere sagen, man soll die Katze nie kastrieren und sie einfach so lassen, wie die Natur sie schuf. Hier in diesem Artikel sprechen wie genau über dieses Thema, die Katze kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen, um etwas Licht ins Dunkel zu lassen.

Warum ist das wichtig?

Ließe man den Tieren ihre freie Natur so würden Katzen zwei Würfe pro Jahr bekommen und würden dazu pro Wurf bis zu fünf Kitten zur Welt bringen. Das kann über eine längere Zeit ganz schön an die Substanz gehen und wirkt sich natürlich auf das Lebensalter aus. Ein Kitten ist nach einem Jahr bereits geschlechtsreif und kann sich weiter fortpflanzen. Würde man für ein Jahr davon ausgehen, dass nur weibliche Katzen zur Welt kommen und sie auf einen Kater treffen, so könnten im nächsten Jahr schon bis zu 100 neue Katzen zur Welt kommen. Unsere Welt würde also schnell überfüllt mit Katzen sein, wenn man den natürlichen Prozess nicht etwas stoppen würde. Hinzu kommen auf Grund des Hormonspiegels Revierkämpfe, das ständige markieren des Territoriums und ein sehr aufgewecktes Wesen. Ein Kater kann mehrmals täglich eine Katze decken und ist daher so gut wie nicht limitiert beim Fortpflanzen.

Wer nun glaubt, dass es bei Wohnungskatzen egal sei, der irrt. Katzen schreien während der Rolligkeit nach anderen Katzen oder Katern, sie markieren ihren Revier, was zu einem beißenden Geruch in der ganzen Wohnung führt. Möbel werden nach belieben umgestaltet und die Katzen neigen eher dazu wegzulaufen, um andere Artgenossen zu treffen. Wer hier meint noch ruhig schlafen zu können, muss wirklich starke Nerven und einen tiefen Schlaf haben.

Erklärung: Die Katze kastrieren – sterilisieren zu lassen

Im Groben kann man sagen, dass man durch die Kastration bzw. Sterilisation der Katze die Möglichkeit nimmt, sich fortzupflanzen. Hierfür ist ein kleiner chirurgischer Eingriff beim Tierarzt notwendig, der bei den meisten Tierärzten wohl schon Routine geworden ist. Bei der Kastration werden dem Kater die Hoden und der Katze die Eierstöcke, sowie meistens auch die Gebärmutter entfernt. Durch diesen Eingriff wird die Hormonbildung gestoppt und die Katze/ Kater können ohne die Last der natürlichen Drängung zur Fortpflanzung lange weiterleben. Bei der Sterilisation werden lediglich Eileiter bzw. Samenleiter abgebunden, sodass der Transport von Ei- und Samenzelle gehemmt ist. Damit kommt es zwar nicht zur Befruchtung, aber der Drang zur Fortpflanzung, die Hormonproduktion, Revierkämpfe, Markieren des Territoriums und mögliche Gefahren der Erkrankungen (z.B. Gebärmutterentzündung, Gesäugetumor, Gebärmuttervereiterung und anderes), sowie auch das ständige rollig werden, bleibt erhalten.

Katze kastrieren - Eingriff bei einer weiblichen Katze

Vor- und Nachteile einer Kastration

Natürlich kommt eine Kastration sowohl mit Vor- als auch mit Nachteilen mit sich. Vorweg sei gesagt, grade weibliche Katzen ziehen einen großen gesundheitlichen Vorteil aus der Kastration. Ebenso kommt eine Sterislisation mit einigen Vorteilen und Nachteilen. Eine Kastration ist bei Katzen die bisher der  geläufige Eingriff, wodurch viele Tierärzte teilweise auch nur noch diesen Eingriff anbieten. Möchte man eine Sterislisation für seine Katze, so muss man diesen Eingriff speziell nachfragen. Man kann vorweg sagen, dass der Tierarzt bei dieser Frage kurz große Augen machen wird.

Vorteile einer Kastration

Der größte Vorteil ist hier leicht ersichtlich, denn die Kastration sorgt dafür, dass sich Katzen nicht ungehindert vermehren. Die Katze muss sich so nicht mehr auf die Fortpflanzung konzentrieren und kann sich mehr auf andere Dinge fokussieren oder auch einfach ruhen. Durch die Kastration einer Katze wird außerdem verhindert, dass sie sich Krankheiten zuzieht, die vor allem die Fortpflanzungsorgane betreffen. Man gibt seiner Katze also eine größere Chance ein langes Leben zu führen. Daneben liefern sich unkrastrierte Katzen und auch Kater viele Revier- und Machtkämpfe, die zu starken Verletzungen führen können. Eine kastrierte Katze ist also auch ruhiger und begibt sich nicht leichtfertig in Gefahren. Außerdem geht ein kastrierter Freigänger nicht so weite Wege und bleibt mehr in der Umgebung des Hauses. Was auch aus bleibt, sind die hormonell gesteuerten Verhaltensweisen, wie zum Beispiel das Makieren vom Revier, Schreien nach Artgenossen, rollig werden und andere damit einhergehende Verhaltensweisen. Grade für weibliche Katzen hat die Kastration den großen Vorteil, dass nicht pro Rolligkeit eine Zyste eingelagert wird. Die Katze hat damit große Schmerzen und ein verkürztes Leben, wenn die Eizellen nicht befruchtet werden.

Nachteile einer Kastration

Die Kastration hat nicht nur Vorteile, da es ein Eingriff in die biologische Lebensweise der Katze ist. Der Körper der Katze und Kater reagiert mit dem Entfernen der Geschlechtsorgane oft mit Gewichtszunahme und verbundener Bewegungsunlust. Hier kann man mit passender Katzenernährung entgegenwirken. Man sollte zusehen, dass die Katze gesund isst und nicht zu viel. Einige Katzen können nach der Kastration ewig weiter essen und verlangen immer nach mehr. Unter den besten, reichhaltigsten und gesündesten Katzenfuttern reiht sich MjamMjam ganz oben auf der Liste ein und bietet mit seinen natürlichen Inhaltsstoffen eine gute Ausganglage, um die Katze ein Lebenlang zu begleiten. In Kombination mit einem Trockenfutter aus der vielfältigen Auswahl von Perfect Fit, gibt es nichts an dem es der Katze je etwas fehlen könnte.

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Der Eingriff selbst birgt natürlich auch Risiken, denn eine Operation, so standardisiert sie auch ist, kann immer Zwischenfälle haben. Grade wenn Katzen vorbelastet sind oder schon etwas äter sind, steigt das Risiko, dass die Katze die Kastration nicht verkraftet. Nach der Operation kann grundsätzlich Juckreiz auftreten, eine Schwellung oder auch Blutungen. Bei Letzterem sollte man erneut den Tierarzt aufsuchen, um frühstmöglich die beste Behandlung sicherzustellen.

Es besteht außerdem ein erhöhtes Risiko für Harnsteine, weil die Katzen nicht mehr so viel Markieren, träger sind und an möglichen Übergewicht leiden. Grade bei Katern besteht nach einer Kastration ein erhöhtes Risiko zu Harnsteinen oder Harngrieß. Auch hier kann man sehr gut mit einer ausreichenden Wasserzufuhr entgegenwirken. Viele Katzen haben Probleme genug Wasser aufzunehmen, weil sie nur sich bewegendes oder abgestandenes Wasser mögen. Genauso sollten grade diese Katzen mehr Nassfutter statt Trockenfutter bekommen.

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Kastrieren oder doch lieber Sterilisieren?

In erster Linie ist es ganz dir überlassen, was du mit deiner Katze machst und was nicht. Man sollte sich allerdings die Frage stellen, was für die Katze am besten ist, denn den Qualen ihrer Fortpflanzung immer und immer wieder zu unterliegen, ist sicherlich kein sehr schöner Lebensumstand. Möchte man seiner Katze keine Schwangerschaft antun und kleine Kitten züchten, sollte man eine Kastration durchführen, da nur so die Katze ihre Hormone unter Kontrolle hat, nicht ständig nach der nächsten Gelegenheit zur Fortpflanzung sucht und auch Revierkämpfe oder Rolligkeit kein Thema mehr sind. Man kann seiner Katze einige Erkrankungen und Verletzungen ersparen, muss keine Angst haben, dass die Katze flüchtet und kann ihr einfach ein langes gutes Leben geben.

Ablauf einer Kastration

Zuerst sollte man einen Termin beim Tierarzt vereinbaren und die Katze im besten Fall beim Tierarzt einmal vorgestellt haben, damit der Tierarzt weiß, worauf er/ sie sich einlässt. Vor dem Termin sollte die Katze/ Kater 12 Stunden nichts gegessen haben, damit die Operation reibungslos verläuft. Sollte die Katze während der Operation noch Nahrung im Magen haben, könnte die Katze während des Eingriffs erbrechen und es würde zu Komplikationen kommen. Die Katze sollte in einer leicht zugänglichen, komfortablen und stabilen Transportbox*  transportiert werden. Man sollte dort am Besten eine Decke reinlegen, die die Katze bereits kennt und sich wohlfühlt. Außerdem kann die Katze so nach der Operation zugedeckt werden, um ihr Sicherheit zu geben. Der Eingriff selbst wird unter Vollnarkose durchgeführt und besteht bei der Katze darin, dass erst das Fell an der Eingriffsstelle wegrasiert, die Stelle desinfiziert und ein kleiner Schnitt von ein bis zwei Zentimeter durchgeführt wird. Hier werden nun die Eierstöcke der Katze entfernt und die Stelle wieder zugenäht. Hier verwendet der Tierarzt im besten Fall hydrolytisch spaltbare Synthetik-Fäden, die der Körper von selbst abbaut und dadurch das Fäden-ziehen überflüssig wird. Beim Kater wird das Fell um den Hodensack gezupft, um das Gewebe nicht unnötig zu beschädigen. Bei dem Eingriff, der nur einen kleinen Schnitt benötigt, werden die Hoden raus genommen. Das Vernähen ist hier nicht notwendig, da es ein wirklich kleiner Schnitt ist und die Wunde von selbst verheilt.

Katze kastrieren - während der OP das Monitoring

Nach der Operation

Der Vierbeiner wird zurück in die Transportbox gelegt und in einem Aufwachraum verwahrt, bis der Besitzer sein geliebtes Tier wieder abholt. Es ist ganz normal, wenn die Augen offen sind und die Zunge aus dem Maul hängt. Das ist ein Schutzreflex des Körpers damit die Katze sich nicht verschluckt. Es kann ein paar Stunden dauern bis die Katze wieder zu Bewusstsein kommt und wird sicherlich sehr verwirrt sein. Normalerweise dauert die Erholung etwa vier Stunden, aber kann auch länger dauern. Grundsätzlich sollte man Freigänger 24 Stunden in der Wohnung behalten, um sicherzustellen, dass sie wirklich wieder fit ist. Es empfiehlt sich, die Katze in die Badewanne zu legen, sofern man eine hat, damit die Katze sich nicht verletzt. Die Katze sollte in Sicherheit sein,  Zugang zu Wasser*  haben und der Raum, in dem sie aufwacht, sollte verschlossen sein, da einige Katze erbrechen nachdem sie wach werden und man sicherlich nicht in der ganzen Wohnung danach suchen möchte. Um die Katze wieder zügig fit zu bekommen, kann man auch zu Vitaminpasta*  greifen, da ihr durch die Anstrengung und den Nahrungsausfall wichtige Nährstoffe fehlen.

Der richtige Zeitpunkt

Möchte man seine Katze kastrieren, dann stellt sich die Frage ob man es vor der ersten Rolligkeit macht oder danach. Die Entscheidung hat eine große Auswirkung darauf, welchen Charakter die Katze für ihr Leben hat. Es trifft nicht auf jede Katze zu und jede Katze geht auch anders mit der Kastration um. Möchte man, dass die Katze ihre kindliche und verspielte Art behält, dann sollte man die Kastration vor der ersten Rolligkeit durchführen. Möchte man allerdings, dass die Katze erwachsen wird und eine reifere Art an den Tag legt, kann man die erste Rolligkeit über sich ergehen lassen und seine Katze dann kastrieren lassen. Die Entscheidung liegt ganz bei einem selbst. Man kann eine Katze mit ihrer Geschlechtsreife kastrieren lassen. Selbiges gilt natürlich auch für Kater. Die Geschlechtsreife kommt bei jeder Katze unterschiedlich und unterscheidet sich besonders in der Art der Katze. Hier eine kleine Übersicht, wann welche Art der Katze ihre Geschlechtsreife erreicht:

Geschlechtsreife nach Rasse der Katze
  • Siam -> 4-6 Monate

  • Abessinier -> 6 Monate

  • Main-Coon -> 12 Monate

  • Britisch Kurzhaar -> 12 Monate (können manchmal auch 10 sein)

  • Scotish Foldear -> 9-10 Monate

  • Balinesen -> 6 Monate

  • Sphynx -> 6-12 Monate

  • Wildkatze – 12 Monate

  • Birma -> 6-12 Monate

  • Ragdoll -> 11-12 Monate

  • Perser -> 7-8 Monate

  • Europäisch Kurzhaar -> 8 Monate

Die Kosten einer Kastration

Natürlich will sich dieser Eingriff auch etwas kosten lassen und auch hier gibt es Unterschiede im Geschlecht und damit im verbundenen Budget. Während eine Kastration bei einem Kater nur 85€ kostet, muss man für eine Katze etwa um die 140€ bereithalten. Die Kosten schlüsseln sich auf in den allgemeinen Beratungsaufwand von etwa 9€, 20€ die Injektionsnarkose, 60€ die Kastration der  Katze und 20€ beim Kater. Die restliche Summe teilt sich auf in die Nachsorgeuntersuchung, Medikamente, verschiedene Narkosetechniken, höhere Einsatzkosten für den Tierarzt und ggf. Wundschutz, Halskrause, Aufwachspritze oder anderes. Für unvorhergesehene Kosten oder Eingriffe kann es sich lohnen ein Versicherung zu haben, um nicht von den Kosten erschlagen zu werden.

Was man zur Sterilisation bei Katzen wissen sollte

Die Sterilisation ist ein einfacher Eingriff bei dem Samen- bzw. Eileiter verschlossen, durchtrennt oder entfernt werden. Die Hormonproduktion und der Fortpflanzungstrieb bleiben hierbei unberührt. Kater werden also weiter markieren, ein Revierkampfverhalten an den Tag legen und sich zur Fortpflanzung bemühen. Katzen werden weiterhin unter den Krämpfen ihrer Rolligkeit leiden, weit raus gehen um nach Katern zu suchen und ebenfalls fleißig markieren. Durch die erste Rolligkeit bekommen die meisten Katzen ihren erwachsenen Katzencharakter und verlieren mehr oder weniger ihre kindliche Seite. Wer mehr zur Rolligkeit von Katzen erfahren möchte, sollte mal hier vorbei schauen, um sich darauf einstellen zu können, was einen erwartet:

Der Charakter der Katze nach der Kastration

Man sagt, dass die Katze nach der Kastration ruhiger wird, sich weniger bewegt, viel lieber isst, mehr schläft und weniger trinkt. Das hängt allerdings ganz von der Katze selbst ab und man sollte die erste Zeit einfach ein genaueres Auge auf die Katze haben.  Die Katze wird sicherlich eine kurze Zeit nach der Kastration etwas verwirrt sein, manche können sogar einen Groll gegen ihre Besitzer hegen und brauchen wieder etwas Zeit sich zu erholen. Auch Dinge, die die Katze vorher gemacht haben, wie zum Beispiel sich auf den Rücken zu legen oder sich am Bauch streicheln lassen, können durch eine Kastration verloren gehen.

Der Katze die Kastration leichter machen

Um der Katze die Kastration so leicht wie möglich zu machen, kann man einiges tun. Was die Katze in der Situation am wenigsten braucht ist Stress, grade von ihren Menschen. Man sollte also schon vorab den Tierarztbesuch lange vorbereiten und die Transportbox*   schon so in das Interior integrieren, dass die Katze sich daran gewöhnen kann. So kriegt man die Katze leichter in die Box, wenn sie sie als sicheren Platz ansieht. Bevor man den Stress beim Losgehen beginnt, sollte die Katze als ersten in Ruhe in die Box packen, am besten schon 5 Minuten davor, damit sie besser mit dem Umstand klar kommt. Um der Katze noch mehr Sicherheit und Geborgenheit zu geben, sollte man ihr eine warme und gemütliche Decke*  geben. Nach der Operation sollte man der Katze Wasser bereitstellen, sie nicht hochheben und auch nicht rumtoben oder rumspringen lassen, da sie sich nur verletzen würde. Futter sollte sie nach dem Wach werden erstmal meiden, da sie es nur wieder erbrechen oder sich verschlucken würde. Die Katze sollte nach der Kastration erstmal richtig wach werden.

Fragen und Antworten

Grade bei Freigängern ist es wichtig, dass sie kastriert werden, da grade sie die Möglichkeit haben sich ungehindert fortzupflanzen. Sie haben ein sehr hohes Risiko sich durch ihren Fortpflanzungstrieb zu verletzen oder sich Krankheiten einzufangen.

Auch die Wohnungskatze ist nicht frei vom Risiko sich eine Krankheit einzufangen, außerdem ist das Zusammenleben mit einer unkastrierten Katze ziemlich anstrengend. Ihr Verhalten kann sehr ausarten, wenn sie rollig ist, sie markiert ständig, schreit und ist sehr temperamentvoll. Die Rolligkeit medikamentös zu unterbinden, stört die Biologie der Katze und führt daher nur zu Langzeitfolgen, was die Lebensqualität der Katze einschränkt.

Grundsätzlich ist Kastrieren natürlich gegen die Natur, da sie diesen Eingriff sonst überflüssig gemacht hätte. Würde man diesen Eingriff allerdings nicht durchführen, dann würden sich Katzen ungehindert fortpflanzen und wir hätten ganz schnell ein großes Katzenproblem. In einigen Ländern, wo Katzen frei herumlaufen dürfen, kann man die Konsequenzen bereits sehen wie beispielsweise in der Türkei oder Indonesien.

Letzte Aktualisierung am 19.05.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API