Es kann verschiedene Gründe haben, warum die Katze humpelt. Man sollte es sich allerdings in jedem Fall genauer anschauen, denn es kann sehr gut sein, dass ein Tierarzt hinzugezogen werden sollte. Es ist auch nicht immer genau erkennbar, dass eine Katze humpelt, da sie Schwäche sehr gern überspielen, um von Feinden nicht als Opfer ausgemacht zu werden.

Wie erkennt man, dass eine Katze humpelt?

Auch wenn Katzen ihre Schmerzen so lange unterdrücken bis sie aufgrund des Schmerzes humpeln müssen, kann man sich mit ein paar Möglichkeiten abhilfe schaffen. Da man seine Katze ohnehin öfter streicheln sollte, um einfach die Tier-Mensch-Beziehung aufrecht zu erhalten und weil man seine Katze liebt, kann man währenddessen seine Katze einfach abtasten. Man kann so mal leicht auf eine Pfote oder oder den Oberschenkel drücken. Seine Katze generell ab und zu abzutasten ist ohnehin sehr ratsam, um mögliche Beschwerden früh zu erkennen.

Man kann das Humpeln der Katze auch daran erkennen, wie sie ihr Gewicht beim Laufen auf andere Pfoten verlagert, denn dadurch wird ihr Gang unsymmetrisch und wirkt nicht mehr so fließend. Humpelt eine Katze erstmal ist sie bereits über ihre Leidensgrenze hinaus und man sollte das unbedingt genauer untersuchen.

Ursachen, wenn die Katze humpelt

Es gibt verschiedene Ursachen, warum eine Katze humpelt. Zu den typischsten Ursachen zählen: eine Verletzung an der Pfote, Fremdkörper in der Pfote, eine Erkrankung der Gliedmaßen, Beeinträchtigungen des Nervensystems oder Bisse von Artgenossen. Jede Ursache muss anders behandelt und einige können nur vom Tierarzt effektiv behandelt werden.

Eine Katze humpelt, wenn sie sich auf Erkundungstouren verletzt.

Fremdkörper in der Pfote

So vorsichtig Katzen auch sind und man der Meinung ist, dass sie die perfekten Überlebenskämpfer sind, kann ihnen auch mal ein Missgeschick passieren. Eine Katze humpelt daher auch , wenn sich ein Fremdkörper in ihrer Pfote verfängt. Von Fremdkörper in der Pfote sind nicht nur Freigänger betroffen, denn auch in Wohnungen kann es vorkommen, dass sie sich Splitter und kleine Steinchen eintreten. Eine Katze kann sich generell folgende Sachen eintreten:

  • Splitter
  • Glasscherben
  • Steinchen
  • Dornen
  • klebende Sachen (Klebebandreste oder Sticker zum Beispiel)
  • pflanzliche Bestandteile (Harz oder Kletten zum Beispiel)

Man sieht an den oberen Beispielen, dass Fremdkörper nicht automatisch heißt, dass etwas schmerzliches in der Pfote steckt, daher sollte man sich die humpelnde Katze genau anschauen. Fremdkörper entfernt man am besten vorsichtig mit einer Pinzette* , sofern das die Katze zulässt. Schafft man es nicht allein, sollte man zum Tierarzt.

Ein eingeklemmter Nerv oder überdehnte Bänder im Bein

Auch das kann ein Grund sein, dass die Katze humpelt. Es kann auf verschiedene Weisen auftreten und Freigänger sind davon eher betroffen, da sie draußen mehr riskante Sprungmanöver durchführen können, als in der Wohnung. Auch wenn man beides unter Verletzung führen könnte, sollte man sich dem auch bewusst sein, dass Katzen davor auch nicht sicher sind. Sie können sich auch vertreten oder beim Sprung verschätzen. Diese Verletzungen können verheilen, wenn die Katze sich schont, sollten allerdings sicherheitshalber von einem Tierarzt abgeklärt werden. Um diese Art von Verletzung festzustellen, tastet man vorsichtig das betroffene Bein nach eine Verhärtung ab. Auch ein eingeklemmter Rückennerv kann dazu führen, dass die Katze humpelt.

Verletzung in der Pfote

Verletzungen sind das nächst schlimmere nach Fremdkörpern in der Pfote, da hier Schwere deutlich größer ausfallen kann. Grade junge Katzen haben ein hohes Risiko von einer gewissen Höhe zu stürzen und sich ein Bein zu brechen, einfach weil die kleinen Kitten sich ausprobieren und sich nicht selten überschätzen. Auch eine Schnittwunde ist nicht selten, denn Katzen zwängen sich auch mal durch kleine Lücken mit scharfen Kanten, kriechen durch Büsche mit Dornen, erkunden Ruinen oder setzen sich in Glasscherben. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie sich eine Katze verletzen kann. Man erkennt daran, dass eine Katze sich sehr sorgfältig leckt, um die Wunde zu säubern und dem Juckreis der Wunheilung entgegenzuwirken. In erster Linie sollte man die Katze mit folgenden Dingen behandeln:

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Mögliche Erkrankungen

Auch eine Erkrankung kann dafür sorgen, dass eine Katze humpelt. Hier beginnt der Teil, wo man selbst nicht diagnostizieren kann, was der Katze fehlt. Die typischste Erkrankung ist Arthrose, wo Gelenke, insbesondere der Knorpel abgebaut werden und sich Knochen verändern.  Es kommt hier zu einer Einschränkung des Bewegungsapparates und sehr wahrscheinlich auch zu Schmerzen, da es direktem Kontakt zwischen Knochen kommt. Humpelt die Katze und man kann keine Verletzung, Fremdkörper oder eingeklemmten Nerv feststellen, besteht die Möglichkeit, dass sie an einer Krankheit leider. In diesem Fall sollte man so schnell wie möglich den Tierarzt aufsuchen, damit die Krankheit schnell behandelt werden kann.

Angeschlagenes Nervensystem

Hier handelt es sich zwar auch um eine Erkrankung, allerdings muss diese nicht unbedingt mit Schmerzen verbunden sein und ist durchaus eine typische Diagnose, wenn eine Katze auf einmal humpelt. Hierbei handelt es sich um Nervenschädigungen, die die Beweglichkeit eines oder mehrere Beine einschränken kann. Die Katze hat dann keine Kontrolle mehr über die betroffenen Gliedmaßen und auch ein verringertes Empfindungsvermögen. Mögliche Auslöser eine Nervenerkrankung können sein:

  • Unfall
  • Tumor (sehr selten)
  • Verletzung
  • Infektionskrankheiten (eher selten)
  • Stoffwechselstörung (eher selten)
  • Sturz
  • Knochenbruch

Beim einer typischen Erkrankung werden die betroffenen Gliedmaßen hinterher gezogen. Bei Diabetes kann es beispielsweise passieren, dass die Katze auf der kompletten Unterseite der Pfote läuft.

Eine Katze humpelt, wenn sie bei einem riskanten Sturz schlecht fällt

Erste Hilfe bei einer humpelnden Katze

Die Katze wird sich als erstes einen Platz zum Ruhen* und schlafen suchen. Sie wird sich im besten Fall also selbst schonen und in die Sicherheit zurückziehen. Sie braucht in erster Linie auch genug Vitamine und Nährstoffe, um die Belastung für den Körper auszugleichen.

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Fremdkörper und auch Stachel von Bienen sollten möglichst schnell entfernt werden. Je nach schwere der Verletzung, reicht es die Katze ein paar Tage ruhen zu lassen und dann kann sie auch schon wieder toben. Man sollte auf jeden Fall vermeiden, dass die Katze sich stark an der Wunde leckt, da sie so die Verheilung stören und es sich entzünden könnte.

Stärkere Verletzungen sollten mit Wundspray*  gereinigt und mit einem Verband*  versorgt werden. Fand die Erstversorgung der Katze statt, sollte schleunigst der Tierarzt aufgesucht, damit diese eine Diagnose stellen und die Katze behandeln kann. Um die Katze dorthin richtig zu transportieren und dem Tierarzt den Zugang zur Katze zu erleichtern, sollte man sich um eine gute Transportbox bemühen:

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Untersuchung und Diagnose beim Tierarzt

Der Tierarzt wird sich das humpelnde Bein der Katze genau anschauen und nach offenen Wunden oder Fremdkörpern sehen. Während der Untersuchung wird die Katze abgetastet und die Beweglichkeit der Katze geprüft. Speziell schaut der Tierarzt nach der vollen Funktionsfähigkeit des Beines oder ob es sich langsamer und eingeschränkter bewegt. Stellt der Tierarzt offene Wunden fest, müssen diese genäht werden und grade Bisspuren weitaus mehr Schaden hinterlassen haben, als nur oberflächliche Wunden. Kommt es zu einer OP, da die Verletzungen im Inneren der Katze Schäden verursacht haben, kann es schnell teuer werden. Grade bei solchen Fällen, können unvorhergesehene Kosten auf einen zukommen und man sollte daher eine Katzenversicherung in Betracht ziehen:

Bei einem Knochenbruch muss der Knochen möglichst schnell gerichtet werden, da die Genesung bei Katzen recht schnell einsetzt und der Knochen falsch zusammenwachsen könnte. Um ein Beispiel für die Kosten zu nennen: Eine OP eines Kreuzbandrisses bei Katzen liegt zwischen 289€ – 1058€.

Vermindern des Risikos einer humpelnden Katze

Man sollte bei Kitten aufpassen, dass sie grade bei ihren Erkundungstouren nicht auf hohe Plattformen vordringen können, weil sie noch nicht so starke Beine haben. Auch Vitamine sind wichtig, um die Katze stets gesund zu halten und Knochen sowie Bänder stark zu halten. Eine Katze die draußen spazieren geht, sollte öfter untersucht werden, um frühzeitlich negative Veränderungen oder Verletzung zu bemerken. Eine Vorbeugung sind auch starke Knochen und ein gutes Immunsystem. Dafür ist eine sehr gute Ernährung wichtig:

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Eine weitere Vorbeugung sollte grade bei Kitten vorgenommen werden, da sie im Kindesalter mehr Risiken eingehen und sich schneller verletzen.  Kitten benötigen beim Wachstum etwas Unterstützung, um ihre Knochen zu stärken. Das erreicht man mit Katzenmilch oder ähnlichen Produkten:

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Letzte Aktualisierung am 1.12.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API