Eine Entwurmung bei Katzen ist besonders wichtig, da sich Würmer im Darmtrakt der Katze ansiedeln. Sie werden oft zu spät erkannt und haben eine negative Auswirkung auf die Gesundheit der Katze, welche bis zu einer starken Erkrankung führen kann. Einen Befall zu erkennen, kann sich als schwierig erweisen, da selbst die Kotkontrolle keine zuverlässige Aussagekraft bietet, um einen Wurmbefall ausschließen zu können.

Vorbeugung des Wurmbefalls und die richtige Entwurmung

Es ist sehr wichtig seine Katze zu entwurmen, um seiner Katze und sich selbst den Stress zu ersparen, den ein Wurmbefall mit sich bringt. Am Besten entwurmt man seine junge bzw. erwachsene Katze, die kein erhöhtes Infektionsrisiko hat, alle 3 Monate. Sollte eine Impfung anstehen, dann sollte eine Entwurmung etwa 2 Wochen vorher durchgeführt werden, da eine Impfung das Immunsystem schwächt. Es gibt allerdings auch Katzen mit einem hohen Infektionsrisiko, wo eine andere Herangehensweise zur Entwurmung notwendig ist.

Sollte eine Katze einen Wurf bekommen, sollte sie bei der ersten Behandlung der Kitten auch entwurmt werden, um eine Ansteckung der Kleinen zu vermeiden. Sollte eine Katze, nach einer Untersuchung des Tierarztes, mit einem erhöhten Infektionsrisiko eingestuft werden, dann kann auch eine monatliche Entwurmung notwendig werden. Man sollte beachten, dass grade Freigängerkatzen durch den Verzehr wilder Tiere und im Jagdgebiet gefundener Reste öfter untersucht werden sollten als Wohnungskatzen.

Um die regelmäßige Entwurmung nicht zu verpassen, sollte man sich eine regelmäßige Erinnerung in dem Kalender eintragen, was durch die Google Kalender beispielsweise ganz einfach möglich ist. Auch Apps wie Todoist helfen dabei sich ganz einfach wiederkehrende Aufgaben einzurichten und man muss keine Angst haben etwas zu vergessen.

Es ist ebenso wichtig, wie bereits angemerkt, eine saubere Umgebung zu gewährleisten, um zumindest die Infektionsgefahr im Innenraum so niedrig wie möglich zu halten. Katzen lecken ständig am Boden, sei es um ein Leckerli aufzusammeln, einen Fussel oder etwas anderes, was sie grade interessant findet. Grade im Eingangsbereich sollte regelmäßig sauber gemacht werden, um zu vermeiden, dass sich der rein getragene Dreck in der Wohnung verteilt. Möchte man sich diese Arbeit erleichtern, kann ein Saug- und Wischroboter helfen, der zu wiederkehrenden Zeiten betroffene Stellen säubert oder direkt die ganze Wohnung putzt. Auch ein Fußabtreter sorgt bereits dafür viel Dreck und Keime draußen zu lassen.

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Symptome bei einem Wurmbefall

Typische Symptome bei einem Wurmbefall bei Katze sind:

  • Stumpfes Fell
  • Trägheit und Schwäche
  • Verminderte Nahrungsaufnahme und Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Mangelerscheinungen durch schlechte Nährstoffaufnahme
  • Juckreiz am Po

Bei besonders schlimmen Befall durch Würmer bildet sich bei Katzen ein Blähbauch auf Grund der großen Anzahl an Würmern. Man sollte nicht zögern zum Arzt zu gehen und Anzeichen für ein verändertes Verhalten seiner Katze nicht ignorieren. Katzen sind grundsätzlich Tiere, die es lieben in ihrer Routine zu leben. Sie sind teilweise sogar sehr pünktlich, was ihrer Gewohnheiten anbelangt. Auch der Kot sollte nicht einfach weg sehend entsorgt werden, sondern mit einem Auge ab und zu beobachtet werden, ob die Katze beispielsweise veränderten Stuhlgang hat oder sogar Rückstände von Würmern zu erkennen sind.

Woher kommt der Wurmbefall bei Katzen?

Katzen können sich durch das Schnuppern von anderer Tiere Kot einen Wurmbefall holen, indem sie die Eier währenddessen einatmen, die darin enthalten sein können. Auch das Verzehren von Nahrungsresten oder das Trinken aus infizierten Pfützen oder Teichen kann zu einem Wurmbefall führen. Auch durch Rückstände an Schuhen können Würmer mit in die Wohnung getragen werden. Falsch zubereitetes Fleisch oder verdorbenes Essen können ebenfalls zu einem Befall führen. Kitten können Spulwürmer auch durch die Muttermilch übertragen bekommen. Es gibt also eine ganze Reihe an Möglichkeiten, wie sich eine Katze einen Wurmbefall einfangen kann. Manche Katzen zeigen nicht einmal Symptome und leben mit diesen Parasiten. Zwar haben Wohnungskatzen ein weitaus geringeres Risiko als Freigänger sich anzustecken, aber es ist dennoch wichtig regelmäßig eine Wurmkur durchzuführen.

Verlauf des Wurmbefalls

Würmer sind Endoparasiten und gelangen durch die Katze durch Einatmen der Eier oder direkter Aufnahme durch infizierte Nahrung in den Organismus. Meistens verbleiben die Würmer dann im Darmtrakt, wo sie sich zu Vermehren beginnen. Da es zu Beginn nur ein paar wenige sind, gibt es zuerst keine Erscheinungen und Andeutungen, dass die Katze infiziert sein könnte. Durch Vermehrung der Würmer können im Laufe der Zeit oben genannte Symptome auftreten, da der Körper auf die Eindringlinge reagiert und beginnt diese zu bekämpfen. Würmer können sich auch  in der Lunge einnisten, was zu einer Bronchitis führen kann. Es kann auch vorkommen, dass die Katze keine Anzeichen eines Wurmbefalls hat, was für den Menschen und andere Tiere eine Ansteckungsgefahr darstellt.

Die Anzeichen eines Wurmbefalls können von einfachen Symptomen bis zu gravierende Auswirkungen auf den Organismus der Katze reichen. Eine regelmäßige Entwurmung sollte daher zur Katzenpflege dazu gehören.

Katze Wurmbefall Entwurmung

Behandlung des Wurmbefalls

Im besten Fall hat meine gute Vorbeugung getroffen und die Katze regelmäßig entwurmt. Man kann zu einer normalen Entwurmung greifen, wie oben aufgeführt. Eine Entwurmung dauert in der Regel eine Woche und die Katze sollte wieder genesen sein. Sollte das nicht der Fall sein und die Katze weiterhin einen Wurmbefall haben, sollte man in erster Linie den Tierarzt aufsuchen und die Katze gründlich untersuchen lassen. Es ist wichtig festzustellen, welche Wurmart die Katze befallen hat, um die richtige Entwurmung durchzuführen. Je nach Schwere des Befalls verschreibt der Tierarzt verschiedene Medikamente. Eine Nachuntersuchung kann ebenfalls gut sein, um sicherzugehen, dass die Katze wieder komplett genesen ist. Eine nachfolgende regelmäßige Entwurmung der Katze sollte spätestens dann die Regel sein.

Es gibt auch andere Formen der Wurmkur, die nach Rezensionen von einigen Nutzern, auch einer Wurmkur gleichkommen. Grade wenn man Probleme mit der Verabreichung von Tabletten hat, sollte man einen Blick riskieren.

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Gefahren für den Menschen

Auch für den Menschen sind die Würmer ansteckend. Grade Band- und Spulwürmer können sich in unserem Organismus einnisten und zu Symptomen führen wie Husten mit blutigem Auswurf, rektale Blutungen, unerklärliche Bauchschmerzen bis zu Erbrechen. Es ist wichtig eine generelle Grundhygiene im Haushalt zu wahren und Anzeichen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Grade Kinder sind besonders gefährdet sich mit Würmern zu infizieren, da sie gern in Bodennähe spielen und vieles in den Mund nehmen. Man sollte umgehend zum Arzt gehen, sollten sich Anzeichen herausstellen.

Arten von Würmern

Es gibt verschiedene Wurmarten, die die Katze befallen können. Zu den gängigen Würmen gehören der Bandwurm, Spulwurm und Hakenwurm. Der Spulwurm nistet sich bespielsweise im Dünndarm ein, sowie auch der Bandwurm. Katzen können sich mit beiden durch Flöhe, Aufnahme von Eiern oder Kotrückständen anderer Katzen infezieren. Den Bandwurm betreffen besonders Freigänger, da dieser auch durch den Verzehr von Nagetieren übertragen wird oder durch Zecken. Die Würmer befinden sich so lange in Ruhe bis sie sich in ihrem Wirt einnisten können und fangen dann an zu wachsen. Der Spulwurm kann dabei bis zu 50 Zentimeter lang werden. Hakenwürmer finden sich auch im Darm der Katze wieder und können sich durch die menschliche Haut fressen, um dann unter der Haut zu leben. Grade Menschen die Barfuß laufen, können sich damit infezieren. Auch Lungenwürmer treten bei Katzen auf. Laut Studien betrifft das 15% der Freigängerkatzen.

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